Die Vögel – Der Klang des Inselmeers

Die Vogelwelt ist eine der großen Attraktionen im südfünischen Inselmeer. Daher wurde DIE VÖGEL – DER KLANG DES INSELMEERS natürlich zu den „Big Five“ des Øhavets Smakke- og Naturcenter gewählt.

Warum gibt es dort so viele Vögel?

Das Inselmeer verfügt über zwei Faktoren, die es zu einem Paradies für Vögel machen:

Eine abwechslungsreiche Landschaft. In einem so weitläufigen Bereich mit vielen unterschiedlichen Inseln gibt es immer viele Vögel. Die unbewohnten Werder mit ihren sich weit erstreckenden Strandengen bieten koloniebrütenden Vögeln viel Freiraum. Die bewohnten Inseln mit ihren mannigfaltigen Landschaften sorgen für eine abwechslungsreiche Vogelwelt und das Zusammenspiel zwischen Meer und Land führt dazu, dass es allerorts zahlreiche Küstenvögel gibt.

Viel Futter. Das Flache Wasser ist voller Leben. Hier finden viele Massen an Würmern, Muscheln, Krabben und Fischen. Und das kommt den Vögeln zugute.

Im südfünischen Inselmeer ist es besonders einfach, Küstenvögel zu beobachten. Man unterscheidet zwischen Brut- und Rastvögeln.

Brutvögel

Im Frühjahr gibt es viele Brutvögel auf den kleinen Inseln.
Viele Brutvögel, wie etwa Seeschwalben, brüten in dichten Kolonien und in Nestern, die direkt auf der Erde liegen. Es ist unmöglich, die Nester, Eier und Jungvögel sehen zu können und man läuft Gefahr, die erwachsenen Vögel zu verscheuchen. Sie trauen sich nämlich nicht an ihre Nester, solange Fremde in der Nähe sind, und wenn das Frühjahr kühl wird, besteht die Gefahr, dass die Jungtiere erfrieren. In wärmeren Frühjahren besteht andererseits die Gefahr, dass die Jungen an Hitze und Durst sterben. Darüber hinaus stellen Möwen ein Risiko dar, die die Nester mit den Jungen aus der Luft erspähen. Wenn die Möwen ein Nest ausfindig machen, werden viele Jungtiere gefressen.

Eiderenten legen komplett grüne Eier, Graugänse legen weiße – beide brüten im hohen Gras und sind aus einer Entfernung nur schwer zu erkennen. Wenn sich Enten oder Gänsen von ihrem Nest entfernen, ist es eine gute Idee, die Eier mit Daunen oder Gras bedecken. Möwen erkennen offenliegende Eier nämlich sofort aus der Luft und fallen direkt über diese her. Die Elternvögel finden ihr Nest dann schon wieder.

Einige Brutvögel legen bereits im März Eier und andere bleiben bis Juli bei ihren Jungen. Danach sind sie auf sich allein gestellt. Daher sind Brutvögel im Zeitraum vom 1. März bis zum 15. Juli besonders verwundbar.

Rastvögel

Für den Rest des Jahres gibt es viele tausende Vögel, die im Inselmeer rasten oder Ihr Federkleid wechseln. Man sollte Rücksicht auf sie nehmen und Abstand zu ihnen wahren, damit sie sich dort so ungestört wie möglich aufhalten können.

Das ganze Jahr lang sind Vögel im südfünischen Inselmeer zu erleben, das als internationales Vogelschutzgebiet anerkannt ist.

Untenstehend erfahren Sie ein paar interessante Fakten über die Vögel im südfünischen Inselmeer. Besuchen Sie die Ausstellung „Über Insel und See“ bei uns auf Strynø und erfahren Sie noch mehr. Hier erhalten Sie einen weiteren Einblick in die Ausstellung:

Des flache wasserStrynøDie NaturDas Werk des Eises